Achtung!

Liebe Gäste,

wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es aufgrund von Personalmangels zu verlängerten Wartezeiten für Speisen und Getränke kommen kann.

Das Wort Personalmangel ist in der Gastronomie zur Zeit sehr präsent.Die Arbeit in Gaststätten oder Restaurants gilt als körperlich anstrengend, zeitlich unflexibel und geringfügig entlohnt.In einem Artikel des Sterneklassen-Magazins heißt es:

„Wird die Personalkrise im Netz dis­kutiert, sprechen Mitarbeiter von Aus­beutung. Über ungeregelte Arbeitszei­ten, die mit einer festen Zeit beginnen,[…]. Sie beklagen sich mit Recht über die Open-End-Gepflogenheit, die häufig mit unbezahlten Überstunden einher­geht; oft nicht einmal mit Freizeit abge­golten wird. Unpünktlich gezahlte Ge­hälter und das Einbehalten von Trink­geld sind keine seltenen Ausnahmen mehr, Schwarze-Arbeitgeber-Schafe keine Randgruppe.

Dabei ist es aber keineswegs, wie man glauben könnte, so, dass Arbeit­geber im Gastgewerbe gemeinschaft­lich verabredet hätten, sich an der „Ausbeutung“ von Mitarbeitern zu bereichern. Eine Ü-60-Stunden-Woche ist für selbstständige Gastwirte die Re­gel. Um zu überleben werden die eige­nen Familienmitglieder mehr noch als die Mitarbeiter „ausgebeutet“. Aushil­fen und Auszubildende, die in der Ver­gangenheit vieles überbrückten, sind immer schwerer zu finden. […] Viele Berufsanfänger zei­gen sich überfordert, regelmäßig und pünktlich zur Arbeit zu kommen so- wie einen Acht-Stunden-Tag konzent­riert zu überstehen. Außerdem hapert es an der Rechtschreibung und an Mathematik.

Beginnt im Spätherbst die Hoch­saison für Restaurants, ereilt nicht nur ganz junge und unerfahrene Mit­arbeiter im Dezember, was man als „Berufsdepression“ bezeichnen könn­te. Während ihre Familien daheim in der Adventszeit den Weihnachtsmarkt besuchen, Plätzchen backen, Glühwein trinken und besinnliche Stunden ver­bringen, häufen sich für Köche und Kellner genau in dieser Zeit die Über­stunden – und sie münden nicht selten in Doppelschichten an den Feiertagen und an Silvester. Kein Wunder, dass parallel die Zweifel am eigenen Beruf wachsen und von Tag zu Tag stärker werden. Ablesbar auch daran, dass die Zahl der Krankentage im Dezember steigt. Oft erscheint der Krankenschein als einzige Möglichkeit für eine Aus­zeit. Betriebe, die dann händeringend nach Aushilfskräften für ihren Service, für ihre Küche oder ihre Spülküche suchen, finden entweder keine oder Fachkräfte ab 300 Euro für die Acht­ Stunden-Schicht, sodass die freudlo­sen Alternativen lauten: entweder auf Umsatz verzichten oder die eigenen Mitarbeiter frustrieren.

Das alles können Gäste nicht wis­sen. Dennoch spüren sie, dass etwas im System nicht stimmt, dass Freude und Freundlichkeit im Service schwin­den. Woran es liegt, darüber kann im Gastraum natürlich nicht gesprochen werden – Kummer und Sorgen haben dort keinen Zutritt. Der Gast will nicht nur gut essen und trinken, er erwartet eine entspannte Atmosphäre für die private Auszeit vom Alltag. Dennoch ist es der größte Fehler der Gastrono­mie, die Hauptperson Gast unaufge­klärt, ja gewissermaßen scheinheilig, bisher außen vor gelassen zu haben.“(https://www.sternklasse-magazin.de/pssst-der-gast-soll-es-nicht-merken/)

Wir suchen händeringend nach Fachkräften und Aushilfen im Service.

Wir bieten unter anderem:

– eine über dem Durchschnitt liegende Vergütung,

– die Aufnahme in ein dynamisches Team,

– Spaß an der Arbeit,

– mindestens zwei freie Tage in der Woche,

– einen vierwöchigen Dienstplan im Voraus,

– eine gerechte Verteilung der Trinkgelder auf Service und Küche

– und Vieles mehr.

Wir werden alles daran setzten, dass unser Gastbetrieb bestehen bleiben kann! Dies erzwingt aber Maßnahmen, an die vor 20 Jahren noch keiner gedacht hat, wie beispielsweise verlängerte Wartezeiten auf Speisen und Getränke, keine Open-End- Feierlichkeiten, die Einhaltung der Küchenschließzeiten,….

Wir bitten daher um Ihr Verständnis.

Vielen Dank.

Unsere aktuellen Öffnungszeiten sind:

Mi-So ab 11:30 Uhr

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, ob und wie lange wir am Abend für Sie geöffnet haben.

03683/600175

Ihre Familie Schippel und das Wirtshausteam

2 thoughts on “Achtung!”

  1. Danke für eine solche Information.
    Sollte man wissen, um als Gast etwas gelassener mit längeren Wartezeiten umgehen zu können.

  2. Offene und ehrliche Kommunikation sind auch hier der Schlüssel zum Verständnis der nicht auf den ersten Blick sichtbaren Probleme in der Gastronomie. Danke und weiter so!

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